Strafsteuer für Konfessionsfreie?

Samstag, 26. Dezember 2009

Ein Wirtschaftsforscher in Deutschland fordert eine Abgabe für Konfessionslose. Als Argument dient ihm das der konfessionslosen "Trittbrettfahrer", die "häufig soziale Dienste oder Seelsorger in Anspruch" nähmen. Damit wird suggeriert, dass die Kirchensteuer (in Deutschland ist es tatsächlich eine Steuer) die sozialen Dienste der Kirchen finanziert. Tatsächlich aber werden 98 Prozent der Leistungen von Caritas und Diakonie vom Staat gezahlt. (Ein Umstand, der auch für Österreich gelten dürfte, dazu gibt es aber keine Studien.)

Quellen: Originalartikel der Bild

Reaktion des IBKA auf hpd.de

Autor: WH